Quartz Marie

Quartze Marie

Gebaut von: Dieter Kutsche

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Quatzen sind Fahrzeuge für den Transport lebender Fische von den Fangplätzen in die Stadt.  

 

Dieses erfolgt in einem Wasser umspülten Raum im Inneren des Bootes, der sogenannten Bünn. 

 

Das Einsatzgebiet dieser Schiffe war zum größten Teil die Ostsee. 

 

Gebaut wurden die Quatzen am häufigsten in Ueckermünde, Wolgast, Wollin, aber auch in Seedorf auf Rügen.  

Die klinkergebauten Quatzen hatten in der Regel eine Länge von 11 bis 16 Metern und eine Breite von 4 bis 6,4 Metern, sowie einen Tiefgang von 1,5 bis 2,5 Metern. 

Die Besatzung bestand aus 2 - 3 Man. 

 

Die Quatzen hatten ein breites, überfallendes Vorschiff. Ihr Vorsteven wurde oft durch ein angesetztes breites, aber schwächeres Holz verbreitert. Unten war ein Luvklotz, das sogenannte Klitz, sowie ein Mittelschwert angebracht. 

 

Die Besegelung bestand aus einem schmalen Gaffelsegel ohne Giekbaum, Gaffeltoppsegel, einer Stagfock, sowie einem losen Klüver an dem langen Bugspriet. 

 

Typisch für die Quatzen war die große Fischwaage an Deck oder im Lagerraum. 

 

Das Modell 

Die Quatze “Marie” ist im Maßstab 1:25 gebaut worden, nach Plänen des “Arbeitskreises Historischer Schiffsbau” als Typschiff. 

Gebaut in Klinkerbauweise, auf Mallen und beplankt mit Eichenplanken. 

Zulassung: Stettin