M1059 Spica

M1059 Spica

Eigner: Hartmut Weckers

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Wasserverdrängung: 

Länge: 

Breite: 

Tiefgang: 

Bewaffnung: 

Geschwindigkeit: 

Besatzung:

Bootsname: 

Indienststellung: 

Außerdienststellung:

SPICA M1059 

19.05.1961 

30.09.1992

266 ts 

47,7 m 

7,2 m 

2,1 m 

1 x 40 FL. Minen 

24 kn 

31 Mann

Chronik des 1. Minensuchgeschwaders

 

Glücksburg, 22.12.2005, Presse- und Informationszentrum Marine. 

 

Das 1. Minensuchgeschwader war das erste Geschwader, dass in der Deutschen Marine nach dem 2. Weltkrieg aufgestellt wurde. Es bestand fast 50 Jahre, seit seiner Gründung am 16. Mai 1956 bis zur Auflösung am 21. Dezember 2005. Seine Aufgabe bestand zunächst vor allem darin, die im Krieg verminten Seewege vor den Küsten Deutschlands wieder freizuräumen.  

 

Das 1. Minensuchgeschwader war das erste Geschwader der Bundesmarine, welches im Jahr 1957 voll einsatzfähig der NATO unterstellt wurde. Später gewann es auch die Fähigkeit zum Minenlegen, dem während des Kalten Krieges immer mehr an Bedeutung beigemessen wurde und Priorität erlangte. 

 

Im Rahmen der Umstrukturierung der Marine und Neuausrichtung auf Aufgaben wie Antiterroroperationen und Hilfseinsätze haben sich auch die Anforderungen an die Minenstreitkräfte nach dem Zerfall des Ostblockes geändert. Im Zuge des Transformationsprozesses wurde das Traditionsgeschwader im Dezember 2005 aufgelöst und die einzelnen Einheiten anderen Geschwadern unterstellt.  

 

Am 21. Dezember 2005 wurde das 1. Minensuchgeschwader im Zuge des Transformationsprozesses der Bundeswehr und Umstrukturierung der Marine zur Anpassung an das neue Aufgabenspektrum aufgelöst. 

 

Die Boote des Geschwaders wurden den verbleibenden Geschwadern unterstellt, bzw. ein Boot verkauft. 

 

 

Da dieses Thema recht umfangreich ist, möchten wir an dieser Stelle auf die Seite www.marine.de verweisen, welche noch viele recht interessante Punkte zusammengetragen hat.

Die schnellen Minensuchboote der Schütze-Klasse 340/341 wurden im Rahmen der Moderisierung bis 1992 außer Dienst gestellt. 

 

Bis zu diesem Zeitpunkt war das 1. Minensuchgeschwader noch in Flensburg/Mürwik beheimatet. 

 

Ein paar schöne Bilder sind unter www.knipsbilder.de zu sehen.